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Unser Werkzeug: die Schuhe
eine häufige Frage von interessierten Zuschauern ist:
Was genau klappert an den Schuhen denn so laut?
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Hardshoes
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Im Gegensatz zu den Steppschuhen, die im amerikanischen Stepptanz verwendet werden und meist
eine Metallplatte angeschraubt haben, besitzt der irische Steppschuhe eine Sohle die aus Leder und
Glasfaser-Kunststoff beschaffen ist. Die Kunststoffplatten sind an den Abästzen ("Heels") und
als eine Art Keil am vorderen Fussbereich ("Toes") angebracht.
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Softshoes
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Das charakteristische an diesen Schuhen mit weicher Ledersohle ist die durchgehende
Schnürung. Der Schuh soll möglichst eng sitzen und erinnert dadurch etwas an einen
Ballettschuh.
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Historisches über die Tänze
Die Wurzeln des Irischen Tanzes sind bereits bei den alten Kelten zu finden. Zwar existieren
praktisch keine Aufzeichnungen aus dieser Zeit, jedoch steht fest, dass Musik und Tanz eine
wichtige Rolle bei den Kelten spielten. Einflüsse von damals sind zum Beispiel immer noch bei
den traditionellen Tanzkostümen zu finden, wie sie bei den Feis (sprich: Fesch) oder auch
Oireachtas verwendet werden. Sie sind aus Samt gefertigt und werden mit kunstvollen keltischen
Motiven verziert.
Ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung des Irischen Tanzes wie wir ihn jetzt kennen, ist die
Herrschaft der Britischen Besatzer. Diese versuchten die Irische Kultur so weit wie möglich
zu unterdrücken und verboten kulturelle Veranstaltungen was dazu führte, dass auch
Irischer Tanz geheim praktiziert wurde. Aus der Zeit des mittleren 15 Jahrhunderts stammen die
Tänze Rince Fada, Irish Hey und Trenchmores, aber auch schon Jigs (vermutlich als
Gruppentanz). All diese Tänze sind bereits direkte Vorläufer der Tänze wie wir sie
heute kennen.
Vielen die mit dem Irischen Stepp Tanz in Berührung gekommen sind, ist sicherlich sofort die
Körperhaltung aufgefallen. Aufrechter Oberkörper und vor allem die eng anliegenden Arme.
Dies war aber nicht immer so. Vor Beginn des 20. Jahrhunderts war es durchaus üblich die Arme
zu bewegen oder etwa auf den Hüften aufzustützen. Warum es zu der heute gängigen
Form (mit angelegten Armen) gekommen ist, ist nicht ganz klar. Möglicherweise ging diese
Entwicklung von der Kirche aus, die den Tänzern mehr Selbstkontrolle geben wollte und die
freien Armbewegungen gar als provokativ empfand.
Auch das Schuhwerk veränderte sich mit der Zeit. Anfangs tanze man noch barfuss. 1924 wurden
dann die "Soft Shoes" für Mädchen eingeführt, die später dann auch von
männlichen Tänzern übernommen und in den 1970er Jahren allerdings wieder aufgegeben
wurden. Auch die "Hard Shoes" durchliefen viele Entwicklungsstadien. Teilweise wurde das
klackernde Geräusch durch Nägel oder auch Münzen ermöglicht. Die heutige Form
der "Hard Shoes" verwenden Fiber Glass um das prägnante Geräusch zu erreichen.
Wer glaubt, dass Irischer Stepp Tanz nur auf den Feis getanzt wurde und dann durch Shows wie
Riverdance und
Lord of the Dance auf die Bühne gelangte liegt falsch. Die großen Stars wie Michael
Flatley oder Jean Buttler tourten schon vor Riverdance mit
Gruppen wie den Chieftains durch
die Lande und feierten große Erfolge. Auch Gruppen wie die Trinity Irish Dancers existierten
schon vor Riverdance. Der wirkliche Durchbruch gelang aber
in der Tat erst mit Riverdance, als der Irische Stepptanz
1994 beim Grand Prix d'Eurovison de la Chanson in Dublin einem Millionen Publikum zugänglich
gemacht wurde.
(c) Philipp Hayer
Quellen:
[1] http://aerobin.www7.50megs.com/irdance/irhist.html
[2] http://www.irelandseye.com/dance.html
[3] http://www.inx.net/~mardidom/rcidance.htm
[4] http://aerobin.www7.50megs.com/irdance/irdance.html
[5] http://www.spin.net.au/~finneran/
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